Strecken für Dienstag, den 25.07.2017

Streckenübersicht Zweirad Stadler Tour – Hildesheimer Börde

BRT(Di)40_HildesheimerBörde

Streckenlänge: 48.6km, Höhenbereich: 52m (Min. Höhe: 51m ~ Max. Höhe: 103m) | Gesamt Aufstieg: 257m | Gesamt Abstieg: 259m
Weitere Infos auf: GPSies

BRT(Di)70_HildesheimerBörde

Streckenlänge: 71.4km, Höhenbereich: 55m (Min. Höhe: 51m ~ Max. Höhe: 106m) | Gesamt Aufstieg: 384m | Gesamt Abstieg: 386m
Weitere Infos auf: GPSies

BRT(Di)100_HildesheimerBörde

Streckenlänge: 105.4km, Höhenbereich: 55m (Min. Höhe: 51m ~ Max. Höhe: 106m) | Gesamt Aufstieg: 559m | Gesamt Abstieg: 559m
Weitere Infos auf: GPSies

Streckenbeschreibung

Nach dem Start, zur 105 km langen Tour durch die Hildesheimer Börde geht es am Ostufer des Masch­sees entlang. Markant für dieses Ufer ist die lange zweireihige Lindenallee. Diese Bäume standen schon, bevor dort der künstliche See angelegt wurde.

Der Maschsee ist eines der beliebtesten Ausflugsziele und Naherholungsgebiete in der Stadt. Mit seinen etwa 6 km langen Uferwegen wird er gern zum Joggen, Rad­fahren und Flanieren genutzt.

Nach 3 km wird der Maschsee verlassen und die Strecke verläuft in östli­cher Richtung in das nächste Er­holungsgebiet der Stadt, die Eilenriede. Durch das Waldgebiet führen 80 km Wanderwege, 38 Km Radwege und 11 km Reit­wege. Des Weiteren gibt es vier Rodelberge, einen Hochseilgar­ten, Spielplätze, Liegewiesen und Ausflugslokale.

 

Am Ende der Eilenriede geht es durch den Stadtteil Kirchrode. Das früher selbständige Dorf Kirchrode wurde 1907 nach Hannover eingemeindet. Heute liegt der Stadtteil im Grünen und hat mit großzügigen Grund­stücken, Villen und gehobenen Wohn­bauten den Charakter eines bürger­lich-gehobenen Stadtteils.

 

 

Plastik Klönschnack von Fidelis Bentele am Klönschnackplatz im Ortszentrum

Nach Durchfahren des Stadtteils Bemerode kommt man zum 6 km langen Hügelrücken am südöstlichen Stadtrand von Hannover, dem Kronsberg. Der höchste Punkt dieses „Berges“ ist der Aussichtshügel mit einer Höhe von 118 m ü. NN, ist damit die höchste natürliche Erhebung der Stadt und besteht überwiegend aus Kalkmergel.

 

 

Vom Kronsberg aus hat man den Blick auf das ehemalige Expo-Gelände von Hannover. Im Jahr 2000 fand hier die Expo statt und mit rund 18 Millionen Besuchern aus aller Welt war es ein großes Fest – und nicht nur für die Hannoveraner. Es war die einzige Weltausstellung, die es je in Deutschland gab.

 

Die Nachnutzung der Expo Plaza im Jahr 2012 mit der TUI Arena, dem deutschen Pavillon und der schönen Baumallee aus dem Jahr 2000.

Über Bolzum und Lühnde geht es zur ersten Kontrolle nach 35 km in die Ortschaft Groß Lobke.

Nach dem Verlassen der Kontrolle führt die Tour in das Gebiet der Hildesheimer Börde.

Das Gebiet ist eine leicht gewellte Landschaft mit hügeligem Relief. Es wird großflächig als Agrarland­schaft genutzt. Wälder sind wegen der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung im Gebiet der Börde selten. Man kann daher auch von einer Weizen- oder Rübensteppe sprechen. Es gibt meist nur verein­zelt stehende Bäume. Zur Auflockerung des Landschaftsbildes tragen Sträucher und Hecken entlang von Wegen und Bächen bei.

Blick auf die Hildesheimer Börde von der gleichnamigen Autobahnraststätte der BAB 7 in Richtung Norden. Im Vordergrund die B 6 mit Alleebäumen. Links im Bild über der 3. sichtbaren Baumgruppe der Allee, zwei Kali-Abraumhalden bei Sehnde in 20 km Entfernung im Kirchroder Hügelland. Über dem 6. Baumintervall sieht man die etwa 13 km entfernte Zuckerfabrik Clauen im Norden der Hildesheimer Lössbörde. Über dem 9. Baumintervall ragen Kesselhaus und der 250 m hohe Schornstein des rund 20 km entfernten Kraftwerks Mehrum in den Himmel über dem Mehrumer Bördenrand.

Das Gebiet der Hildesheimer Börde ist beinahe komplett von einem Schleier aus eiszeitlichem Löss in einer Stärke von bis zu zwei Metern bedeckt. Die Böden sind die fruchtbarsten in Deutschland. Sie werden schon seit über 4.000 Jahren ackerbaulich genutzt. Heute sichern die Bördeböden der ansäs­sigen Landwirtschaft jährlich Rekordernten.

Über Hohenhameln und Klein Lobke geht es zurück zur Doppelkontrolle nach Groß Lobke bei 69 Km.

Die Strecke führt dann über Algermissen nach Hotteln. Das Dorf ist eines der ältesten Orte in Nie­dersachsen. Es wurde 835 erstmals als Hottenhem in den Überlieferungen des Klosters Corvey er­wähnt. Ein Gedenkstein auf dem Thieberg, dem zentralen Ort im Dorf, erinnert daran.

Das Brauhaus Ruthe, ältestes Haus in Ruthe

Von Hotteln geht es über Ingeln Oesselse und Heisede zur Kontrolle 3 bei 88 km nach Ruthe. Die erste urkundliche Erwähnung fand Ruthe um 990 bei Festlegung der Bistumsgrenzen des Bistums Hildes­heim. In dieser Urkunde wird von einem Deddi aus Rothun berichtet. Um das Jahr 1000 n. Chr. erhielt Bischof Bernward von Hildesheim ca. 6 bis 7 Hufen Land um die Einmündestelle der Innerste in die Leine, von Kaiser Otto III. geschenkt.

Forschungsprojekt GEO600

In Ruthe befinden sich das Lehr- und Forschungsgut der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und ein Versuchsgelände der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, auf dem das Forschungsprojekt GEO600 (Gravitationswellenobservatorium) des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik untergebracht ist. Bei Interesse kann das Forschungsprojekt nach Terminabsprache besichtigt werden.

Über Koldingen, Harkenbleck und Wilkenburg erreichen wir das Südufer vom Maschsee, von dort sind es noch gut 3 km bis zum Ziel beim LandesSportBund Niedersachsen.

Weitere Radtouren:

49 km Tour: Die Strecke teilt sich vor Ingeln Oesselse und kommt am Ausgang des Ortes Richtung Heisede wieder auf die 100 und 70 km Strecke.

72 km Tour: Ist Identisch mit der 100 km Tour, die Kontrolle in Groß Lobke wird nur einmal angefahren.